Buchempfehlungen

Wisst ihr, was auf diesem Blog fehlt? Eine Liste mit guten Büchern. Verdammt, dabei lasse ich doch normalerweise keinen Social Media Kanal aus, um euch zu zeigen wie gerne und wie viel ich lese. Heute möchte ich deswegen damit anfangen, euch eine Liste mitzugeben und euch auch genau zu erzählen, warum mich diese Bücher so viel weitergebracht haben.

Außerdem: Ich verschicke jeden Freitag einen Buchtipp an meine Kontakte.  Wenn du auch eine Mail von mir erhalten möchtest, kannst du dich hier eintragen

Zu allen Büchern bekommt ihr meine ehrliche Meinung und ich bin nicht dafür bezahlt worden, irgendwas gutes oder schlechtes darüber zu sagen. Dennoch verlinke ich meine Empfehlungen mit Amazon Affiliatelinks. Das heißt, dass ich eine Provision bekomme, wenn ihr über einen dieser Links kauft. Wenn ihr das nicht möchtet, könnt ihr einfach den Titel des Buches bei Amazon eingeben und direkt kaufen, ohne auf meinen Link zu klicken.

Bevor ich euch die Liste mitgebe, lasst mich kurz etwas zur Katalogisierung loswerden. Ich zwischen inspirierenden Büchern, die mir neue Denkanstöße liefern, konkreten Anleitungen zur Umsetzung und Büchern, die mir zeigen was möglich ist (ob man es dann auch genau so macht, ist ne andere Frage). Übrigens durfte ich im Books4Business Podcast von Florian Lapiz zu Gast sein, der mich ebenfalls zu ein paar Büchern befragt hat. Wer mag, kann die Folge gerne hier anhören: Books4Business.

Meine All Time Favorits

Sun Tsu – Über die Kunst des Krieges

Das ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe es sooft gelesen, ich kann es auswendig. Ich habe ein Hörbuch davon, dass ich mantraartig mitspreche. Das ist ein bisschen creepy und weird, aber ich bin fasziniert von der Weitsicht, die Suntsu schon 2000 Jahre vor Christus bewiesen hat. Denn all seine Ratschläge weisen auch heute noch eine brisante Aktualität auf. Oft erzähle ich anderen davon und sie sagen: „Was interessiert mich ein viertausend Jahre altes Buch über Krieg? Ich will keinen Krieg führen, ich will…“ – Aber alles ist Krieg. Wir führen immer einen Krieg. Manchmal führen wir einen Krieg gegen andere. Aber immer führen wir ihn gegen uns selbst. Sun Tsu gibt eine Reihe von wirklich „einfachen“ Ratschlägen. Man muss sie ein bisschen umdeuten, um zu erkennen, dass dahinter noch viel mehr steckt. Doch sie bleiben immer noch einfach. Denn die Dinge, die wirklich funktionieren sind meistens einfach. Das ist btw. eine der großartigsten und wichtigsten Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren hatte: Die Dinge, die wirklich funktionieren sind einfach. (Passend dazu ist hier mal dieser Blogartikel erschienen)

Niccolò Machiavelli: Der Fürst

Der Fürst – oder im italienischen Original Il Principe – von Machiavelli steht für mich auf der selben Stufe wie Sun Tsu. Es ist ein historisches, Recht einfaches Werk, doch enthält es viele Ratschläge, die uns im Alltag immer wieder und wieder begegnen. Für Geschichtsfans ist außerdem interessant, dass sich Machiavelli an Cesare Borgia orientierte. Von Machiavelli stammt unter anderem die Aussage, dass man seine Feinde entweder verwöhnen oder vernichten sollte. 

Verschiedene Autoren: Die Bibel

Das nächste was ich manipulativen Fädenziehern an die Hand geben möchte, ist die Bibel. Und ich will dich jetzt nicht irgendwie religiös brainwashen. Ich sehe das ganz nüchtern. Die Bibel ist das meistgelesene Buch der Welt und das hat nen Grund. Denn psychologisch ist das ein Meisterwerk. Die Bibel ist unheimlich intelligent aufgebaut und steckt voller manipulativer Tricks, gutem Storytelling und geilen Cold Reads. Wenn du lernen willst, wie man Menschen beeinflusst, dann schau dir die Parabeln und Gleichnisse in der Bibel an. Vor allem aber achte darauf, welche Werte ihr zugrunde liegen. (Hier ist ein guter Artikel dazu)

Giacomo Casanova: Die Geschichte meines Lebens (Disclaimer unten lesen)

Wow. Das ist wirklich mein Favorit. Ich liebe diesen Mann. Keine andere historische Persönlichkeit bekommt von mir so viel Respekt, wie Casanova persönlich. Casanova ist mein großes Vorbild. Aber nicht wegen seiner romantischen Abenteuer. Wie historisch interessierte Leserinnen und Leser vielleicht wissen, war es in den Zeiten des Rokoko gar nicht ungewöhnlich, dass man häufig wechselnde Partner hatte. Das hat damals eigentlich jeder getan. Casanova war also sicherlich kein ungewöhnlicher Romantiker. Er war charismatisch, intelligent, humorvoll und kam viel rum. Doch es ist jetzt nicht so, als wäre er der einzige Playboy der damaligen Zeit gewesen. Versteh mich nicht falsch, die Erzählungen über seine Dates und One Night Stands sind wirklich cool und unterhaltsam. Aber einen viel größeren Respekt kriegt Casanova von mir für seine humanistische Einstellung. Der Typ war extrem intelligent. Er war super belesen, sprach mehrere Sprachen und war in seinem Denken extrem fortschrittlich und aufgeklärt. Er reiste häufig sogar mit einer mobilen Bibliothek, damit er immer lesen konnte. Geil. Casanovas Geschichte ist aber aus meiner Sicht nicht nur unterhaltsam. Sie zeigt einem, was möglich ist, wenn man rausgeht und sich nimmt, was das Leben für einen bereithält.  

Info: Es ist schwer eine Gesamtfassung zu bekommen. Es gibt zwei Übersetzungen. Eine ist stark überarbeitet und schon sehr lange in Umlauf. Die andere gibt es erst seit 1960. Sie stammt von Heinz von Sauter und ist nicht gemeinfrei! Die Ebooks, die im Netz zu finden sind, stützen sich auf die bearbeitete Version. Viele Verlage haben eine Ausgabe herausgebracht, die nur Auszüge enthält. Ich habe oben die Reclam Ausgabe verlinkt, die ich auch habe. Wenn du eine Gesamtausgabe suchst, solltest du mal auf ebay nach der von „Heinz von Sauter“ schauen. 

Realitätserweiterung: Inspirierende Bücher, die dir zeigen, was möglich ist

Genau an der Stelle möchte ich weitermachen. Es gibt ein paar Bücher, die schaue ich mir immer wieder an, wenn es mal nicht so läuft. Es sind Bücher über Menschen, die Dinge getan haben, die man nicht für möglich hält. Dinge, von denen die Gesellschaft sagt: „Das geht so nicht… Sachen laufen nun mal nicht so…“ Wenn dir wieder mal jemand erzählen will, dass: Schule, Studium, Hochzeit, Eigenheim, Kind, Rente – der einzig akzeptable Lebensweg ist. Dann kannst du einen Blick auf diese Bücherliste werfen. Du musst nicht alles gut finden, was diese Bücher behandeln. Nur weil jemand Karl May cool findet, geht er ja auch keine Indianer erschießen. Die Liste soll dir einfach zeigen, dass es tatsächlich geht, es anders zu machen:  

Catch me if you can

Den Film kennt glaube ich jeder. Aber nicht jeder weiß, dass die Geschichte von Frank W. Abagnale auf einer wahren Begebenheit beruht.  Frank W. Abagnale ist als Jugendlicher von zu Hause ausgerissen und hat sich als Pilot ausgegeben. Bis zum Alter von 21 hatte er Scheckbetrug in der Höhe von 2,5 Millionen Dollar verursacht. Du musst jetzt nicht losziehen und kriminell werden, aber wenn du das nächste Mal denkst, dass du zu machtlos, jung oder unbedeutend bist, um etwas zu erleben oder auszurichten. Dann schau dir dieses Buch an. Schau dir an, wie ein ~18 jähriger es geschafft hat als falscher Pilot durch die Welt zu reisen.

Der Wolf der Wall Street

Noch so eine Geschichte, die mit Leonardo di Caprio verfilmt wurde und auch hier wissen viele nicht, dass sie wahr ist. Ja, Jordan Belfort war tatsächlich der Wolf der Wallstreet und er hat ein Buch geschrieben. Ein Buch, das in großen Teilen von seinen Drogenexzessen handelt und davon wie sehr er die Kontrolle über sein Leben verloren hat. Aber es ist wirklich verdammt unterhaltsam geschrieben. Allein deswegen gebe ich diesem Buch fünf Sterne. Es macht einfach Spaß es zu lesen und es ist faszinierend, dass jemand in seinen 20ern so viel Geld verdient hat und zu so viel Ansehen und Macht gelangt ist. Info: Es gibt auch einen zweiten Teil: Jagd auf den Wolf der Wallstreet

Neil Strauss: The Game/Die perfekte Masche

Neil Strauss, ein Journalist der u.a. für den Rolling Stone geschrieben hat, geriet Anfang der 2000er in die PickUp Community. Eine „Untergrundbewegung“ von Männern, die es sich zum Ziel gemacht haben, besser mit Frauen zu werden. Das Buch ist unter dem englischen Titel The Game sehr bekannt geworden und war jahrelang New York Times Bestseller. In seiner deutschen Übersetzung heißt es „Die perfekte Masche“. Es ist ein autobiografisches Werk, das davon handelt, wie Strauss seine Zeit in der „Verführercommunity“ erlebt hat. Ihr wisst, dass ich mich auch seit fast 10 Jahren mit PickUp beschäftige, deswegen bin ich an diesem Buch nicht vorbei gekommen. Und ganz ehrlich. Ich finde es großartig. Vor allem, weil es wirklich kritisch ist. Das Wichtigste ist aber, dass es ein Buch ist, dass eine Grenze im Kopf sprengt. Oder zumindest sprengen kann. Unser ganzes Leben erzählen uns die Leute, dass es vieles gibt, worauf wir keinen Einfluss haben. Das ist vor allem beim Thema „Attraktivität“ so. Wenn du als Mann schlecht mit Frauen bist, dann bekommst du von deinen Freunden gesagt: „Sei doch einfach du selbst“ oder „manche Typen haben es einfach, andere nicht“. Das ist ein Glaubenssatz mit dem wir aufwachsen. Doch den meisten Männern wurde nie gesagt: Du kannst es lernen. Du kannst lernen, besser zu sein. Du kannst alles lernen. Genau deswegen war dieses Buch so wertvoll für mich. Für mich war es wie Magie. Die Vorstellung, dass ich Einfluss auf vieles haben könnte, über das man mir mein ganzes Leben erzählt hat, dass ich mich mit dem zufrieden geben muss, wie es ist. Auch wenn du nichts für PickUp übrig hast oder nicht besser mit Frauen werden willst, finde ich diese Geschichte unheimlich wertvoll.

Don’t You Know Who I Think I Am?: Confessions of a First-Class Asshole

Wow. Ich liebe diesen Kerl. Justin Ross Lee, ein Typ auf Instagram, dessen Bestimmung es ist First Class durch die Welt zu reisen. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. In seinem Buch erklärt er, wie es dazu kam und wieso es ihm so viel Spaß macht ein Bastard zu sein. Schau dir einfach mal diesen Lifestyle an. Ich bin sicher, wenn du nur ein bisschen so bist wie ich, dann willst du wissen, wie er das macht. 

Kevin Mitnick: Die Kunst der Täuschung / Die Kunst des Einbruchs / Das Phantom im Netz: Die Autobiographie des meistgesuchten Hackers der Welt

Kevin Mitnick – der einst meistgesuchte Hacker der Welt – ist ein Typ, der mich auf dieses ganze Social Engineering Thema gebracht hat. Ihm könnt ihr verdanken, dass ich überhaupt hier bloggt, Youtube mache und mich so sehr dafür interessiere meine Mitmenschen auszutricksen. Mitnick ist der Begründer des Social Engineerings. Grob gesagt war er einfach ein verdammt erfolgreicher Hacker, der rausgefunden hat, dass es viel effektiver ist die Person zu beeinflussen, die den Computer bedient, statt nur das System zu beeinflussen. In seinem ersten Buch „Die Kunst der Täuschung“ erzählt er davon, wie es ihm gelungen ist Simkarten zu hacken, Passwörter, große Firmen usw. Er geht viel auf allgemeine Computersicherheit ein. Im zweiten Buch „Die Kunst des Einbruchs“ sammelt er Geschichten von anderen bekannten Hackern. Da sind wirklich krasse Storys bei. Seine Autobiografie „Phantom im Netz“ erklärt dann noch ein bisschen besser die Hintergründe und erzählt von seiner Flucht vor dem FBI. Aber ein kleiner Disclaimer: Die Bücher sind sehr technisch und deswegen nicht für jeden was. Außerdem sind sie zwar nicht schlecht geschrieben, aber nicht so locker und unterhaltsam wie die Bücher, die ich sonst empfehle. Daher richten sie sich wirklich nur an Leute, die auch großes Interesse an der Thematik haben.

Inspirierende Bücher und Denkanstöße

Robert Greene: 48 Gesetze der Macht

Das ist ein total cooles Buch. Robert Greene ist ein wirklich guter Autor. Er schreibt unterhaltsam und bietet enormen Mehrwert. Was mir besonders gefällt ist, dass er seine Gesetze immer mit historischen Fakten untermauert. Er erzählt kurze wahre Geschichten über historische Persönlichkeiten wie Otto von Bismarck, den französischen Außenminister Talleyrand-Périgord oder Napoleon. Es ist wirklich gut recherchiert und lässt sich sehr gut lesen. Außerdem hat er mich auf Victor Lustig und P.T. Barnum gebracht. Barnum übrigens auch eine Autobiografie verfasst: „The Life of P.T. Barnum – Written by himself“. Dazu muss man allerdings sagen, dass sie nur auf englisch erschienen ist und sich wirklich anstrengend liest, selbst wenn man englische Bücher gewohnt ist. 

Robert Cialdini: Die Psychologie des Überzeugens

Das ist ein wirklich tolles Buch. Robert Cialdini hat sich jahrelang damit beschäftigt, wie man Menschen beeinflussen kann. Seine Erkenntnisse hat er sehr wissenschaftlich und trotzdem gut und anschaulich geschrieben zusammengefasst. Das Buch ist ein echter Klassiker. Wenn du dich für dieses Thema interessierst, kann ich dir auch: „Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt“ und „Jack Nasher – Deal!: Du gibst mir, was ich will jetzt kaufen“ empfehlen.

Walter Mischel: Das Marshmallow Experiment

Dieses Experiment ist ein echter Klassiker und wurde hier im Blog schon öfters behandelt. Trotzdem eine kurze Zusammenfassung für Unwissende: Walter Mischel hat kleine Kinder in den 60/70er Jahren vor die Wahl gestellt: Entweder du isst einen Marshmallow oder du wartest, bis ich zurück bin und bekommst zwei Marshmallows. Später hat er rausgefunden, dass die Kinder, die sich kontrollieren konnten in ihrem weiteren Leben erfolgreicher waren, bessere Noten bekamen und später besser bezahlte Jobs bekamen. Seine Erkenntnisse aus jahrelangen Forschungen zum Thema Belohnungsaufschub und Willensstärke hat er in seinem Buch zusammengefasst. Wenn du das interessant findest, kann ich dir auch: „Die Macht der Disziplin“ empfehlen.

Zimbardo: Die neue Psychologie der Zeit: und wie sie Ihr Leben verändern wird

Philip Zimbardo ist ein Rockstar der Psychologie. Er ist u.a. einer der Autoren des Psychologie Buches aus dem Pearson Verlag, das für die Psychologieaufnahmeprüfung an der Universität Wien vorausgesetzt wird. Ein Buch, das ich übrigens jedem Psychologieinteressierten empfehlen kann. Sein Buch über die Wahrnehmung von Zeit habe ich letztes Jahr gelesen und es gehörte zu den Büchern, die mich 2016 am meisten beeinflusst haben. Zimbardo legt darin dar, dass es verschiedene Perspektiven gibt, wie wir Zeit wahrnehmen. Zum Beispiel eine fatalistische Zeitperspektive, in der wir davon ausgehen, dass sowieso alles vorbestimmt ist und wir keinen Einfluss auf unser Schicksal haben oder eine vergangenheitsorientierte Zeitperspektive etc. Er fand heraus, dass die erfolgreichsten Menschen diejenigen sind, die ihre Handlungen im Jetzt davon abhängig machen, wie weit diese Handlungen welche Folgen in der Zukunft haben.

Brian Tracy: Keine Ausreden – Die Macht der Selbstdisziplin

Ich gebe zu, ich habe solche Bücher früher gehasst. Als ich so 16 war habe ich angefangen Bücher über Persönlichkeitsentwicklung zu lesen. Eins der ersten, das mir damals in die Hände gefallen ist, war von Bodo Schäfer und ich war total enttäuscht. Ich dachte mir: „Das ist doch alles so offensichtlich, als ob das funktionieren würde… das weiß ich doch alles schon… was für ein Schwachsinn“. Heute weiß ich, wie dumm ich war. Oder, um es mit Sokrates zu sagen: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ Ich habe es ja eingangs schon gesagt: Die Dinge, die wirklich funktionieren sind einfach. Sie sind sogar so einfach, dass wir sie meistens als selbstverständlich hinnehmen und sie deswegen nicht mehr beachten. Das ist ein Fehler, der mir in meiner täglichen Arbeit wirklich ständig unterkommt. Nicht nur bei anderen. Vor allem, bei mir selbst. Jeden Tag merke ich, dass ich irgendwo was dummes gemacht habe, weil ich die ganz simplen Aufgaben wieder auf die leichte Schulter genommen habe und sie einfach nicht gemacht habe. Genau deswegen gibt es in Flugzeugen Checklisten für die Piloten. Nun aber zurück zum Buch: Die Macht der Selbstdisziplin von Brian Tracy hat mir noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass man den Zusammenhang von Ursache und Wirkung kennt. Ich hab ja oben geschrieben, dass eine der wichtigen Aussagen von Zimbardo war, dass die erfolgreichsten Menschen diejenigen sind, die erkennen welche Auswirkungen ihre Handlungen im Jetzt in der Zukunft haben. Das ist etwas was mir Brian Tracy auch noch einmal vor Augen geführt hat. Er schreibt in seinem Buch, dass die meisten Menschen das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung nicht verstehen und je mehr ich mein eigenes Leben reflektiere, desto mehr merke ich, dass ich ebenfalls dazu gehöre. Was „Keine Ausreden – Die Macht der Selbstdisziplin“ zu einem enorm wertvollen Buch macht.

The Power of Full Engagement

Das zweite Buch, das mich 2016 am stärksten beeinflusst hat ist The Power of Full Engagement. Es geht von der These aus, dass wir – um erfolgreich zu sein – nicht nur non stop powern dürfen. Stattdessen basiert alles auf einem Zusammenspiel von Anspannung und Erholung. Wenn du Muskeln aufbauen willst, dann brauchst du Training, um den Reiz zu setzen. Du benötigst aber auch Erholung, damit der Muskel wachsen kann. So ist es in allen anderen Bereichen auch. Du kannst nicht 10 oder 12 Stunden am Tag produktiv sein, stattdessen sollst du Phasen in deinen Tag einbauen, in denen du Vollgas gibst und Phasen, in denen du regenerierst. Dieses Buch ist besonders für diejenigen interessant, die das Gefühl haben, dass sie den ganzen Tag rennen aber nicht von der Stelle kommen.  

The One Thing

The One Thing von Gary Keller gehört zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Du kennst sicher das Problem, dass du immer mehr Aufgaben hast, als du bewältigen kannst. Bei genauerer Betrachtung führen viele davon uns aber nirgendwohin. Gary Keller gibt daher den Tipp, dass du dich immer fragen sollst, was die Aufgabe ist, die – bei ihrer Erledigung – zur Folge hat, dass alle anderen Aufgaben leichter oder überflüssig werden. Und diese Aufgabe nimmst du dann in Angriff. Das klingt einfach. Ist es aber in der Realität nicht. Dennoch ist es unheimlich wichtig die Aufgaben mit der größten Hebelwirkung zu finden und zu erledigen.  

 

So, wenn du bis hier unten gelesen hast, bist du wirklich hartnäckig. Wahrscheinlich hartnäckiger als ich, denn ich höre jetzt erstmal auf. Eine Liste mit Folgeempfehlungen, werde ich in den nächsten Tagen online stellen.

Und nicht vergessen, jeden Freitag gibt es von mir Buchempfehlungen per Mail.

Sam
 

Ich bin Sam, 27, Reisender und zur Zeit "obdachlos auf ganz hohem Niveau". Ich habe mal sehr viel Geld mit eBooks verdient, bis Amazon es mir verboten hat.