Hey, heute zeige ich dir, wie du einen Frame setzt. So kannst du Menschen dazu bringen, sich so zu verhalten, wie es für dich gerade praktisch ist.

Du weißt nicht was Framing ist?

Kein Problem!

Hier kommst du zu einem Artikel, der die die Grundlagen des Framings erklärt. Was das ist und wie es funktioniert!

Die Anleitung zum richtigen Frame setzen!

Wenn ich beim Finanzamt anrufe oder in einer anderen Behörde, mache ich immer eine bestimmte Sache. Sobald jemand das Gespräch annimmt, sage ich:

„Schön, dass ich sie erreiche. Das ging viel schneller als ich dachte und ich bin total begeistert, dass alle so freundlich und hilfsbereit sind! Ihr Kollege hat mir Ihre Nummer gegeben und er meinte, dass Sie genau der richtige Ansprechpartner sind um mein Problem unkompliziert zu lösen. Ich habe eine Frage zu….“

Natürlich prime ich die Person am anderen Ende der Leitung auch auf die Begriffe „freundlich“, „unkompliziert“ und „hilfsbereit“. Aber dieser Trick ist noch viel mächtiger.

Du weißt nicht, was Priming ist? Kein Problem lies einfach diesen Artikel: Priming

Ich drücke die Person nämlich in einen Frame. Ihr Frame ist nun: „du bist freundlich und hilfsbereit und hilfst mir unkompliziert!“

Menschen sind immer darum bemüht uns zu bestätigen, wenn wir ihnen positive Eigenschaften unterstellen. Durch ein Kompliment, kann ich also eine Erwartungshaltung kommunizieren, die diese Person gerne bestätigen möchte.

  • Ich bin optimistisch, dass du das zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigen wirst
  • Ich glaube an dich
  • Ich hab dich ausgewählt, weil ich weiß, dass du sehr zuverlässig bist

Das alles sind Erwartungshaltungen, die geweckt werden. Gleichzeitig sind es aber auch Eigenschaften, die wir als positiv empfinden und derer wir gerne entsprechen möchten.

Positive Verstärkung statt Bestrafung!

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich im Leben gelernt habe ist, dass Energie immer der Aufmerksamkeit folgt. Das ist einfach so. Wenn ich meinen Fokus auf etwas Gutes richte, dann werde ich mehr Gutes anziehen. Wenn ich aber einer Person immer nur sage, dass sie mich enttäuscht und dass sie genau so ist, wie ich sie nicht haben will, dann verstärke ich damit dieses Verhalten. Irgendwann denken sich die Menschen:

„Ach, ich habe keinen Bock mehr dich vom Gegenteil zu überzeugen, wenn du sowieso schon der Meinung bist, dass ich so unzuverlässig und dumm bin. Dann werde ich mir auch keine Mühe mehr geben, dir eine andere Seite zu zeigen!“

So ähnlich funktioniert auch der Franklin-Effekt. Er arbeitet damit, dass Menschen konsequent sein wollen. Haben sie einmal für sich – unbewusst und unbeabsichtigt – entschieden, dass sie eine andere Person mögen, sind sie gewillt, dieses Bild, das sie von sich selbst haben, nicht zu enttäuschen. Sie verhalten sich also zukünftig weiter so, als würden sie die andere Person mögen. Ja, sie fangen sogar tatsächlich an, sie zu mögen!

Beim Priming geht es darum, das Gehirn in eine bestimmte Stimmung zu bringen. Zum Beispiel durch das Lesen von Wörtern, die eine Assoziiation wecken oder durch bestimmte Gerüche. So nehmen wir automatisch ein gewünschtes Verhalten an.

Sam
 

Ich bin Sam, 27, Reisender und zur Zeit "obdachlos auf ganz hohem Niveau". Ich habe mal sehr viel Geld mit eBooks verdient, bis Amazon es mir verboten hat.

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Maj-Britt - 11. November 2016

Huhu Sam,

das ist ja ein toller Beitrag! Ich muss mich auch mal durch die Vorläufer wie „Priming“ und „Framing“ durchforsten, aber dass man Menschen so „manipulieren“ kann, war mir gar nicht bewusst. Das wird mir auf jeden Fall in meinem täglichen Leben weiterhelfen! Lieben Dank 🙂

Liebe Grüße,
Maj-Britt

http://www.dailymaybe.de

Reply
    Sam - 14. November 2016

    Hey Maybe 😀

    freut mich sehr, dass du hier was interessantes gefunden hast! Es ist immer wieder schön, wenn ich dazu beitragen kann, dass Menschen Spaß an „Weiterbildung“ haben 😀

    Liebe Grüße
    Sam!

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