Wer mich ein bisschen in Social Networks wie z.B. Twitter (Link öffnet sich in einem neuen Fenster) verfolgt, der weiß, dass ich seit Oktober „obdachlos auf sehr hohem Niveau“ bin. Das heißt, ich schlafe viel in Hotels, bei Nina oder bin zu Besuch bei Freunden. Das liegt daran, dass ich meine Wohnung in Hamburg im Oktober gekündigt habe und Deutschland 2017 wieder verlassen werde. Gerade habe ich hier aber noch allerhand zu tun und wie sooft im Leben dauert das irgendwie viel länger, als ich anfangs gedacht hätte.

Ich verschone euch mal damit, dass ich seit Oktober in Wien, Prag, auf Gran Canaria, Kopenhagen, Malmö, Nürnberg, München u.v.m. war und eine Zeit lang in einer WG mit einer Eule gelebt habe und verkünde sofort die frohe Nachricht: Ich habe spontan doch wieder eine Wohnung. Und wenn ich spontan sage, dann meine ich, dass ich am Sonntag auf WG-Gesucht nach einer Wohnung zur Zwischenmiete für ein paar Wochen gesucht habe, dann eine email mit Bitte um einen Besichtigungstermin gebeten habe und vier Stunden später sagte: „okay nehme ich“.

Daraufhin sind Nina und ich dann kurz 950 Kilometer mit dem Auto quer durch Deutschland gefahren, um ein paar Sachen einzusammeln, die ich hier und da geparkt hatte. Da ich nur für vier Wochen in Würzburg wohne, habe ich mich entschlossen, wirklich nur das Nötigste mit in die Wohnung zu nehmen. Ich präsentiere euch hiermit die „wirklich nur das Nötigste“ Liste:

  • einen iMac
  • drei Maßanzüge
  • sechs maßgeschneiderte Hemden mit passenden Einstecktüchern
  • vier Mannschettenknöpfe
  • vier Krawatten
  • sechs Paar Schuhe
  • sechs Barsirupe
  • ein Cocktailmixset
  • alle möglichen Gläser für alkoholische Getränke
  • eine Barmix-Maschine
  • zwei Superman Gürtel, einen Batman Gürtel
  • ein Damastmesserset
  • einen Staubsaugerroboter
  • über 20 Bücher

Ihr seht also ganz genau, wo die Prioritäten gesetzt wurden. Trotzdem sind wir noch mal zu IKEA, mit dem Vorsatz: „wirklich nur das Nötigste für die Wohnung“ zu kaufen und siehe da: jetzt steht ein Plüschkaktus auf unserer Fensterbank, danke IKEA!

 

Sam
 

Ich bin Sam, 27, Reisender und zur Zeit "obdachlos auf ganz hohem Niveau". Ich habe mal sehr viel Geld mit eBooks verdient, bis Amazon es mir verboten hat.

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