Jeden Freitag neue Buchtipps

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Diese Typen haben Erfolg bei One Night Stands

Zunächst die schlechte Nachricht: Die Psychologie hinter One Night Stands ist komplex. Es wird mir daher unmöglich gelingen in diesem Artikel alle Eventualitäten, Sonderfälle und Verstrickungen aufzudecken. Ich möchte mich auf drei Prototypen konzentrieren, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit Erfolg bei der Suche nach One Night Stands haben und die Psychologie dahinter beleuchten. Was macht sie attraktiv und was ist überhaupt Attraktivität?

Mit diesen Typen meine ich vor allem die Männer, die auf der Suche nach One Night Stands sind und die Zielgruppe dieses Artikels sind. Doch auch bei den Frauen müssen wir unterscheiden. Es gibt in jedem Club einen bestimmten Prozentsatz an Frauen, die leichter für einen One Night Stand zu haben sein, weil sie ebenfalls gerade Bock darauf haben. Andere sind – in ihrer aktuellen Situation – schwerer für schnellen Sex zu begeistern. Man spart also Zeit und Energie, wenn man auch hier eine Auswahl trifft und sich nicht unnötig damit aufhält eine Frau anzubaggern, die sowieso einen Freund hat oder, die schlechte Erfahrungen mit One Night Stands gemacht hat.

Doch kommen wir zu den drei Männer-Typen, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit erfolgreich dabei sind Frauen aus einem Club abzuschleppen und mit nach Hause zu nehmen. Der Humorvolle, der Soziale und der Deepe. Alle drei Verkörpern attraktive Eigenschaften.

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Doch was ist eigentlich Attraktvität?

Attraktivität beziehungsweise Anziehung bedeutet, dass ein Mensch (in dieser Konstellation ein Mann, also du) Eigenschaften an sich hat, die Anziehung auf andere Menschen allgemein und in unserem Fall Frauen im Besonderen auswirken. Diese Eigenschaften geben Frauen das Gefühl, dass du bestimmte innere Werte verkörperst. Hast du gerade sehr viel Spaß (sogar ohne Alkohol), so bist du vermutlich ein Mensch ohne große persönliche Probleme und hast eine gesunde Work-Life-Balance. Das wirkt anziehend auf andere Menschen, weil wir uns lieber mit Menschen umgeben, an denen wir uns hochziehen können, statt mit solchen die uns runterziehen. Du musst also verstehen, dass „Attraktivität“ von Eigenschaften kommt, die deiner Umgebung signalisieren, dass es von Vorteil ist sich mit dir gut zu stellen.

Tipp: Etwas genauer beleuchtet habe ich das in diesem Artikel.

Der Soziale – ein geborener Teamleader

Das einfachste Beispiel ist hier der „Soziale“ Typ. Ich meine damit einen Mann, der offensichtlich im Clubumfeld zu Hause ist. Er kennt den Barkeeper, wird beim Einlass bevorzugt behandelt, erhält Getränke aufs Haus, kennt den halben Club. Menschen reagieren auf ihn freundlich, sie bringen ihm Respekt entgegen und lachen mit ihm, nicht über ihn. Dieser Mann wirkt wie der geborene Anführer. Er hat offensichtlich eine gut ausgeprägte soziale Intelligenz und verspricht damit einen stabilen Freundeskreis, so wie Erfolg durch Vitamin B. Er ist der Typ, der in der Schule schon in jede Sportmannschaft gewählt wurde und jedes Jahr zum Klassensprecher ernannt wurde. Solche Männer wirken automatisch anziehend, denn ihre Beliebtheit verspricht, dass man sich ebenfalls mit ihnen Gutstellen will. Außerdem sind sie eine Trophäe.

Bei dem „sozialen“ ist die Attraktivität einfach zu begreifen. Ihr „evolutionärer Vorteil“ liegt auf der Hand. Beim humorvollen Kerl, wird es etwas schwieriger. Denn hier müssen wir uns ein wenig tiefer auf die Metaebene begeben, und erklären, was Humor bedeutet.

Der Humorvolle – Selbstvertrauen und Intelligenz

Humor spiegelt Selbstvertrauen und Intelligenz – Außerdem schafft er Verbindungen

Das worüber wir lachen spiegelt immer unseren Intellekt. Gebildete und intelligente Menschen lachen über andere Dinge, als Menschen, die niemals über den Tellerrand hinausgeguckt haben. Jemand, der wenig soziale und konventionelle Intelligenz besitzt, lacht vielleicht über die offensichtlichen Nachteile anderer Menschen. Das hat viel damit zu tun, dass „Lachen“ immer ein intellektueller Triumph ist. Wir lachen darüber, dass wir etwas verstehen. Wir lachen über Absurdität. In „Er ist wieder da“ gibt es eine Stelle, in der Hitler erklärt, was ein Witz ist und er spricht dort von einem überraschenden Moment. Und sagt, dass ein Witz in dem „ein Türke ein Tölpel ist“ niemanden zum Lachen bringt, denn das wäre ja eh klar, wenn aber der Witz die „Umgebung“ schafft, dass der „Türke ein Atomwissenschaftler ist“, dann ist die Absurdität dahinter schon zum Lachen. Diese Stelle im Buch ist gleichzeitig lustig wie lehrreich. Lustig ist sie, weil genau dieses einseitige plumpe Weltbild die Absurdität der NS Ideologie noch einmal herausstreicht. Lehrreich ist sie, weil sich die Lehre damit selbst bestätigt hat.

Dieser intellektuelle Triumph hat nun zur Folge, dass Humor ebenfalls unser Selbstwertgefühl spiegelt. Wenn ich es „nötig“ habe über andere zu lachen, also meinen „intellektuellen Triumph“ da raus zu ziehen, dass jemand anders dick ist oder keine Haare hat, dann spiegelt es geringen Selbstwert wider. Auf Kosten anderer zu lachen bedeutet, dass man keine andere Waffe hat, um sich über sie zu erheben. Sie schüchtern mich ein, also lache ich über sie und erhöhe mich, indem ich andere herabstufe.

Wer hingegen über sich selbst lachen kann, beweist damit: „Ich habe so ein gutes Selbstwertgefühl, ich habe keine Angst davor meine Schwächen zur Schau zu stellen, denn ich weiß, dass ich dadurch nicht weniger wert bin oder weniger gemocht werde“

Nichtzuletzt verbindet uns Humor aber auch. Er schafft eine Blase. Zum Beispiel durch Insider. Ein Witz, den nur zwei Personen verstehen, schottet sie automatisch von der Außenwelt ab und stärkt so die Verbindung der Gruppe.

Der humorvolle Typ ist also attraktiv, weil er mit seinem Lachen signalisiert, dass er intelligent und selbstbewusst ist. Außerdem löst er bei seinem gegenüber gute Gefühle aus. Eine Verbindung mit ihm verspricht, dass man regelmäßig etwas zu lachen hat und sich gut fühlt. Darüber hinaus bestärken die sekundären Eigenschaften (Intelligenz und Selbstwertgefühl) den evolutionären Vorteil. Die Frau zieht also aus der Verbindung mit diesem Typ Mann eine Reihe von Vorteilen.

Der Tiefsinnige – besticht mit Empathie und sozialer Intelligenz

Der dritte Typ ist der abstrakteste. Es ist der Tiefsinnige, der durch Reden eine besondere Verbindung schafft. Man vertraut sich ihm gerne an und führt endlos lange, gute Gespräche mit ihm. Auch hier müssen wir uns Fragen, was der „Vorteil“ einer Verbindung mit ihm ist. Zunächst einmal wirkt dieser Typ auf einer sozialen Ebene sehr intelligent und empathisch. Er kann sich gut in sein Gegenüber hineinversetzen, also unterstellt man ihm entsprechende soziale analytische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen. Er verspricht Sicherheit und gute Gefühle. Außerdem ist naheliegend, dass er in seinem Leben erfolgreich sein wird, weil er diese Eigenschaft natürlich auch in anderen Situationen nutzen kann.

Alle drei Typen bieten also einen Vorteil, wenn man sich auf sie einlässt und das bedeutet Attraktivität. Menschen sind so konzipiert, dass sie sich gerne mit anderen Menschen verbinden, die für sie einen Vorteil liefern. Einen Vorteil wenn es darum geht in der sozialen Hierarchie aufzusteigen, sich gut zu fühlen etc.

Für dich ist es jetzt wichtig, zu erfahren, wie viel du von diesen Typen in dir hast und wie du diese Eigenschaften nutzen kannst. Ich habe dazu hier einen Test konzipiert. Am Ende des Tests erfährst du, welcher Typ du tendenziell bist und wie du diese Eigenschaften in die Praxis umsetzen kannst und welche anderen Eigenschaften du noch weiter verbessern kannst.

Sam
 

Ich bin Sam. Bei mir dreht sich alles darum, wie ich Schwachstellen und Lücken finden kann, um mein Leben extravaganter zu gestalten. Ich lebe die meiste Zeit in Hotels oder auf einer Mittelmeerinsel. Ich mag Anzüge, Bücher und gutes Essen. Außerdem habe ich mal viel Geld mit eBooks verdient, bis Amazon es mir verboten hat!

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