SEO Anleitung für Blogger

Hey Leute,

bei manchen Blogger ist durchgesickert, dass ich vor langer Zeit mal in einer großen SEO Agentur gearbeitet habe. Obwohl sich mein Blog sonst nicht um SEO dreht, so muss ich gestehen, dass das seit über 10 Jahren eine meiner größten Leidenschaften ist. Für mich ist es einfach eine Art von Magie, wenn ich mir vorstellen kann, Einfluss auf das zu haben was auf einer anderen Website passiert. Ich liebe es mich in komplexe Systeme reinzudenken und die verrücktesten Möglichkeiten zu überdenken, um an mein Ziel zu kommen.

Was mich aber bis heute wirklich nervt ist, dass im Bereich SEO-Blogging viel Halbwissen unterwegs ist. Die meisten Blogger, die ich kenne verbinden mit SEOs schmierige Marketingtypen, die Blogger schlecht für irgendeinen Link bezahlen. Oder mit richtig crappy Content, überladen mit Werbeanzeigen, bei Google besser rauskommen als echt gute Blogs.

Natürlich gibt es die auch. Aber du wärest doch sicher auch abgefuckt, wenn man Blogger nur als “dumme Modepüppchen, die alles umsonst haben wollen” abgestempeln würde.

Da viele Blogs eine bessere Reichweite bei Google verdient haben, möchte ich heute diesen Artikel schreiben.

Am Ende des Artikels kannst du außerdem eine Zusammenfassung als PDF runterladen! Sie enthält noch ein paar Tricks mehr, die hier zu lang werden würden.

Wie denkt Google?

Die erste Frage, die wir uns stellen müssen ist: wie denkt Google eigentlich? Und warum glaubt Google bei manchen Webseiten, sie wären besser als andere?

Google nutzt dazu einen Algorithmus. Eine komplexe mathematische Berechnung, bei der sehr viele Faktoren berücksichtigt werden. Für dich heißt das einfach: Es gibt Variablen, die Google heranzieht, um zu bewerten wie relevant dein Blog für einen bestimmten Suchbegriff ist.

So kann Google erkennen, dass z.B. eine Tierfutterhandlung besser für den Begriff “Hundefutter” passt als ein Friseur.

Bei diesen Variablen unterscheiden wir ganz grob zwischen Onpage (alles, was auf der Seite passiert) und Offpage (alles, was Google von außen über die Seite erfährt). In den letzten Jahren sind außerdem noch viele Verhaltensfaktoren, von Websitebesuchern, hinzugekommen.

Onpage – Das, was auf der Seite passiert

Mit “Auf der Seite” meine ich zum Beispiel deinen Text:

  • Worüber schreibst du?
  • Erkennt Google an deiner Sprache, wovon der Text handelt?
  • Nutzt du Keywords (d.h. Suchbegriffe, die Leute bei Google eingeben könnten?)
  • Hebst du besonders wichtige Begriffe durch Überschriften hervor?
  • Befinden sich wichtige Begriffe im Titel deines Blogartikels?
  • Nutzt du interne Verlinkung, um Google zu zeigen, dass bestimmte Artikel wichtiger sind als andere?

Hierbei geht es vor allem darum, den Inhalt deines Blogs so aufzubereiten, dass er für Google möglichst leicht verständlich ist. Du sollst Google dabei helfen zu verstehen, für welche Begriffe dein Inhalt wertvoll und hilfreich ist.

Nur wenn Google weiß, wer deine ideale Zielgruppe ist, kann der Artikel auch genau dieser Zielgruppe angezeigt werden.

Dazu musst du folgendes überlegen:

  • Für was für eine Person ist die Info, über die ich blogge besonders relevant?
  • Was würde diese Person bei Google eingeben, um genau diese Info zu finden?
  • Wie kann ich die idealen Suchbegriffe in meinem Beitrag unterbringen, ohne dass es abgehakt, spammy oder überladen wirkt?

Dazu gibt es natürlich ein paar Tipps und Tricks, darüber schreibe ich aber lieber mal in einem eigenen Artikel.

Offpage – Was ist damit gemeint?

Offpage meint Informationen, die Google von anderen Seiten über deine Seite erhält. In der Regel geschieht das in Form von Links. Wenn also Blogger A Blog B verlinkt, so ist das für Google eine Empfehlung. Google nimmt diese Empfehlung und schenkt deiner Seite dadurch mehr Vertrauen. Doch wie auch bei richtigen Menschen schenkt Google dem einen mehr und dem anderen weniger vertrauen.

Wem würdest du eher vertrauen?

  • Deinem Arbeitskollegen, der bekannt dafür ist immer ehrlich zu sein und zuverlässig zu sein?
  • Oder der Nachbarin, die ständig Gerüchte verbreitet und hinter dem Rücken anderer tratscht?

So überlegt sich auch Google 2x welcher Website man mehr vertrauen schenken kann als anderen. Bei Google sieht es aber so aus:

  • eine Seite, die ebenfalls viele Empfehlungen bekommt (also eingehende Links), ist vertrauenswürdiger als eine Seite, die kaum oder gar keine eingehenden Links hat
  • eine ältere Seite, die nie negativ aufgefallen ist ist vertrauenswürdiger, als eine Seite die schon öfters wegen Verstößen gegen die Google-Richtlinien (z.B. Spam) aufgefallen ist

Doch noch mal anders gefragt. Angenommen du suchst einen guten Friseur. Wem würdest du eher vertrauen? Einer jungen Frau oder einem jungen Mann in deinem Alter, mit einem Style der dir richtig gut gefällt oder der Nachbarin, deiner Oma die mit 34 Katzen auf einem Raum lebt und aussieht als wäre sie das letzte Mal 1975 in einem Friseursalon gewesen?

Vermutlich vertraust du eher jemandem, von dem du denkst, dass er oder sie Ahnung hat. Und das wird in dem Fall wahrscheinlich nicht die Katzenlady sein.

So ähnlich ist es mit Google auch. Wenn jemand nach veganer Kosmetik sucht, dann wird Google:

  • eher einer Seite vertrauen, die ebenfalls über Tierversuche, Veganismus, Schminke, Beautytipps etc. berichtet
  • als einer Seite, die über Autos oder Tiefkühlkost berichtet

Google erkennt also, worüber andere Seiten schreiben und welche Seiten sich ähnlich sind. Eine Empfehlung von einer thematisch ähnlichen Seite ist viel mehr wert als ein Link von einer Seite aus einem ganz anderen Themenkomplex.

Soweit die Theorie, doch

Wie setze ich das konkret um?

Wie es ganz konkret funktioniert zeige ich dir in der Email Zusammenfassung. Du kannst sie dir einfach als PDF runterladen, wenn du hier deine E-Mail Adresse eingibst. Außerdem schicke ich dir als Bonus noch ein paar Artikel, in denen ich noch tiefer auf das Thema eingehe und dir leicht verständliche Anleitungen gebe, die du sofort umsetzen kannst:

Sam
 

Ich bin Sam. Bei mir dreht sich alles darum, wie ich Schwachstellen und Lücken finden kann, um mein Leben extravaganter zu gestalten. Ich lebe die meiste Zeit in Hotels oder auf einer Mittelmeerinsel. Ich mag Anzüge, Bücher und gutes Essen. Außerdem habe ich mal viel Geld mit eBooks verdient, bis Amazon es mir verboten hat!